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Gauschützentag 2015
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Rechenschaftsberichte und Ehrungen am 8.3.2015 beim Gauschützentag in Eschau

Sonntag, 8. März 2015: Kurz vor 9 Uhr trafen sich die Fahnenabordnungen in der Ortsmitte und zogen dann zum ökumenischen Gottesdienst in der Epiphaniaskirche ein. Das war schon die erste Neuerung, denn in den vergangenen Jahren fand der Gauschützentag immer am Samstag Abend statt. Unmittelbare Folge dieser Neuerung dürfte die im Vergleich deutlich höhere Teilnehmerzahl sein. Und einen ökumenischen Gottesdienst gab es in der Vergangenheit auch eher selten.

Nach einem neuerlichen kurzen Marsch durch die Gemeinde und dem Einzug in die Elsavahalle gab es dann doch ein paar bekannte Elemente, z.B. die Begrüßung der Teilnehmer durch den 1. Schützenmeister des gastgebenden SV Eschau, Nico Rein. Sodann begrüßte 1. Gauschützenmeister Otto Rummel die Ehrengäste: stv. Landrätin Karin Passow, Eschaus Bürgermeister Michael Günter, BLSV Kreisvorsitzender Adolf Zerr, Bezirksschützenmeister Siegfried Schmitt sowie die Gauehrenmitglieder Rita Hock, Hermann Hanus und Robert Kullmann.

Noch vor der offiziellen Eröffnung des Gauschützentags erhoben sich die Teilnehmer zum Totengedenken von ihren Plätzen, in Erinnerung an die im Laufe des letzten Jahres verstorbenen Schützenkameraden.

In ihren Grußworten wünschten die Ehrengäste den Teilnehmern der Veranstaltung gutes Gelingen und berichteten über ihre jeweiligen Verbindungen zum Schützensport und der Traditionspflege.

Siegfried Schmitt wies auf den bevorstehenden Bezirksschützentag hin und lud die Vertreter aus dem Maintal ein, sehr zahlreich und hoch motiviert daran teilzunehmen. Besonders lobend erwähnte er, dass der Schützengau Maintal auf Bezirksebene der einzige Gau mit positiver Mitgliederbilanz in allen Bereichen ist. Das ist ganz gewiss ein Ergebnis der zielgerichteten Mitgliederwerbung und könnte durch die geplante Intensivierung der Jugendarbeit noch verbessert werden.

Nach dem Verlesen der Tagesordnung und des Protokolls des letztjährigen Gauschützentags durch Schriftführerin Manuela Kirchgessner folgte der Bericht des 1. Gauschützenmeisters Otto Rummel. Er ließ noch einmal wichtige Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren: den Bezirksschützentag in Miltenberg, das Gaupreis- und Königschießen in Eschau mit Preisverleihung in Röllbach, den Landesschützentag in Füssen, die Fahrt zum Landesschießen und Oktoberfest mit dem großen Erfolg des Landesschützenkönigs der Luftpistole, Christoph Hartmann, den Gaukönigsball in Mömlingen, die Sportlerehrung der Schützen in Kleinheubach und des Landkreises in Elsenfeld. Bei jedem dieser Ereignisse gab er auch einen Ausblick auf die jeweilige Veranstaltung im laufenden Jahr. Insbesondere hob er hervor, dass am 19.-20. September 2015 die erreichten "50 Jahre Schützengau Maintal" in Eisenbach zu feiern sind.

Die folgenden Tagesordnungspunkte zeigten die Auswirkung einer der wesentlichen Neuerungen dieses Gauschützentags. Die Berichte der Fachabteilungen waren den Vereinen in schriftlicher Form verteilt worden, so dass sich die Referenten jeweils auf das Wesentliche konzentrieren und erfreulich kurz fassen konnten. Das Wesentliche aus den schriftlich vorliegenden Berichten und den Vorträgen in der Veranstaltung:

Gausportleiter Alfons Hock berichtete, dass 780 Rundenwettkampfpässe verlängert und 119 neu ausgestellt wurden, 17 Schützenschnüre und 319 Eicheln für besondere Leistungen bei den Rundenwettkämpfen wurden vergeben. 140 Mannschaften aus dem Maintal beteiligten sich an Rundenwettkämpfen auf Gauebene, 8 Mannschaften auf Bezirksebene und eine in der Bayernliga. Eindrucksvoll ist die Liste der Siege und Platzierungen bei Meisterschaften; sie füllt im schriftlichen Bericht mehr als eine ganze Seite. Aber auch ein paar warnende Untertöne mit positivem Ausblick musste er in seinen Vortrag einbauen: Wenn wir unseren Sport wieder etwas ernster nehmen, bekommen wir die anstehenden Probleme in den Griff.

Die amtierende Gaujugendleiterin Sabrina Mätzke berichtete über die Teilnahme von Vertretern der Jugend aus dem Maintal an Jugendvergleichschießen, die zweitägige Bewirtschaftung des Saftmobils auf der Michaelismesse in Miltenberg, den Multi-Kulti-Tag in Eisenbach und ganz generell über die Annäherung zwischen den Jugendlichen der verschiedenen Sportdisziplinen, Luftgewehr, Luftpistole und Bogen. In der Gaujugend hat es Veränderungen gegeben, welche eine Neuorientierung notwendig machten.

Die 2. Gaudamenleiterin Petra Rabe-Haas berichtete über Pokalschießen, Damenbezirksrunde und Gau-Damenschießen. Neu: zur Gaudi der Damen durften bei letzterer Veranstaltung anwesende Herren sich unter erschwerten Bedingungen (zierlicher Pistolengriff und verkehrt gesteckte Zielscheibe) ebenfalls beteiligen, haben sich aber achtbar geschlagen.

Der Bericht des Bogenreferenten liegt nur in schriftlicher Form vor. Quintessenz: Die Vereine haben gelernt, "ihre" Bogenschützen ernst zu nehmen. Tendenz: die Bogen-Abteilungen wachsen auch weiterhin.

Gauschatzmeister Robert Kullmann präsentierte positive und negative Zahlen, d.h. Einnahmen und Ausgaben, und eine ausgeglichene Bilanz. Ausdrücklich lobend erwähnte er die reibungslose Kommunikation mit den jeweiligen Kassenwarten der Mitgliedsvereine. Kassenrevisor Reinhard Stowasser berichtete über die gemeinsam mit Hermann Hanus durchgeführte Kassenprüfung, attestierte dem Schatzmeister einwandfreie Kassenführung und beantragte die Entlastung des Kassiers und des Gauschützenmeisteramtes, die von der Versammlung einstimmig erteilt wurde.

Die anschließenden Ehrungen sind als kleiner Dank zu verstehen für die Arbeit, die verrichtet und für die Zeit, die geopfert wurde. Geehrt wurden: Wolfgang Hess (Eisenbach) mit der Goldenen Ehrennadel des DSB, Ralf Steiniger (Eschau) mit der Ehrennadel des BSSB, Elke und Uwe Brockel (Trennfurt) mit dem Silbernen Böllerabzeichen des BSSB, Willi Motzel (Fechenbach) mit dem großen DSB Protektoratsabzeichen, Klaus Zahn (Wenigumstadt) und Robert Seus (Hausen) mit dem Gauehrenzeichen Gold, Bernd Kram (Hausen) mit der Gauehrenspange Silber, Nico Müller (Wildensee), Sabrina Mätzke (Kleinheubach), Martin Breunig (Schneeberg) und Angela Hepp (Eisenbach) jeweils mit der Gauehrenspange Bronze, Nico Rein (Eschau), Alexander Wiessler (Trennfurt) und Richard Müller (Hausen) jeweils mit der BSSB Verdienstnadel "in Anerkennung".

Unter dem Tagesordnungspunkt Verschiedenes besprach Gausportleiter Alfons Hock noch die Organisation einiger sportlicher Veranstaltungen und forderte zur Anmeldung für den 6-er-Krug auf. Hugo Konrad, 1. Schützenmeister des SV Hausen, skizzierte sein Konzept zur Intensivierung der Jugendarbeit durch gezielte Förderung der Leistungswilligen und unterbreitete das Angebot konzentrierter, gemeinsamer Trainingseinheiten unter optimalen Bedingungen. Otto Rummel wies auf die Aktion Schützenhilfe des DSB hin und bat die anwesenden Teilnehmer um Abgabe ihrer Stimme zu Gunsten unserer Aktion. Abschließend bedankte er sich beim 1. Schützenmeister des gastgebenden SV Eschau, Nico Rein, und seinen fleißigen Helfern für die Organisation des Gauschützentags und beschloss die Versammlung mit den besten Wünschen für die Zukunft und dem traditionellen dreifach kräftigen "Gut Schuss!"

Auszeichnungen für langjähriges und besonderes Engagement
in den Vereinen des Schützengau Maintal
 

Nach dem Einzug der Fahnenabordnungen und Schützenkönige
 

Während des Gauschützentags 2015. Am Rednerpult: Otto Rummel
 


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Horst Müller
Gau-Pressereferent

 

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