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Gaujugendtag 2014
Berichte, Wahlen, Auszeichnungen und viele Neuerungen

Gaujugendtag im "Maintal"

Wer am 22.02.2014 mit der vorgefassten Meinung nach Trennfurt kam, bei einem Gaujugendtag gäbe es sehr wahrscheinlich nichts wirklich Neues, der war schon beim Eintritt ins Schützenhaus angenehm überrascht und am Schluss der Veranstaltung eines Besseren belehrt.

Die erste Überraschung war die drangvolle Enge im zum Versammlungslokal umgebauten Schießstand. An und für sich wäre ja genügend Platz gewesen, aber man hatte seitens des gastgebenden Vereins mit ungefähr halb so vielen Teilnehmern gerechnet, wie dann tatsächlich kamen. Und so musste man relativ bald noch ein paar zusätzliche Tische und Bänke aufstellen, und wer noch später kam, der musste einen Stuhl aus dem Gastraum mitnehmen und sich irgendwo dazu setzen.

Sichtlich stolz konnte Gaujugendleiter Reinhard Bohlig fast 100 Teilnehmer begrüßen, Vorstände, Delegierte und Jugendleiter der Vereine und, passend zum Gaujugendtag waren mehr als die Hälfte der Teilnehmer junge aktive Schützen.

In ihren Rechenschaftsberichten ließen sowohl die Gaujugendleitung als auch die Gaujugendsprecher noch einmal wichtige Ereignisse und Veranstaltungen des vergangenen Jahres Revue passieren. Und auch hier fiel als angenehme Neuerung auf, dass die Berichte auf das Wesentliche konzentriert waren, nämlich auf den engeren Schulterschluss zwischen der "Bogenjugend" und der "Kugeljugend", auf überregionale Treffen mit Sportlern aus anderen Gauen und auf so mitreißende Veranstaltungen wie das Multi-Kulti-Schießen.

Ebenso zügig wie die Berichte wurden auch die anstehenden Neuwahlen erledigt. Gauschützenmeister Otto Rummel übernahm die Leitung der Wahlen und konnte mit Genugtuung feststellen, dass alle Mitglieder der Gaujugendleitung und die Gaujugendsprecher erneut kandidierten und auch einstimmig gewählt wurden. Und damit es besonders zügig ging, musste Otto Rummel in mehreren Fällen den Gewählten gar nicht erst fragen, ob er die Wahl annimmt, sondern bekam, zunächst überrascht, dann aber amüsiert, schon nach einer leichten Wendung in die betreffende Richtung ein lautes, deutliches Ja zu hören, begleitet vom Applaus der übrigen Teilnehmer. Otto Rummel wünschte der "neuen, schon bewährten Mannschaft" viel Erfolg und versprach die uneingeschränkte weitere Unterstützung durch den Gauvorstand.

Der nächste Tagesordnungspunkt nahm dann etwas mehr Zeit in Anspruch, denn es war doch eine stattliche Anzahl junger Schützen, die mit Pokalen, Medaillen und Urkunden für ihre Erfolge beim Jugend-Vergleichschießen zu belohnen waren. Um es interessanter zu gestalten, wechselten sich Reinhard Bohlig und Volkmar Heller ab, der eine vergab die Preise an die Gewehr- und Pistolenschützen, der andere an die Bogenschützen.

Die Pokale für Luftgewehrschützen gingen an Jannik Kohl (Wörth), Jannis Elter (Wildensee), Josefine Klein, Julian Schäfer und Isabella Held (alle Umpfenbach), für Pistolenschützen an Thomas Henn (Umpfenbach) und Katharina Junker (Großostheim). Die Goldmedaillen für das Finalschießen in Schneeberg gingen an Jannik Kohl, Annika Wolf, Thomas Henn, Armin Eckert, Nadja Reuter, Isabella Held und Katharina Junker.

Bei den Bogenschützen gingen die Pokale an Nele Wirth (Amorbach), Simon Kromelis (Schneeberg), Jorrit Metz (Großostheim), Lucas Rügamer (Trennfurt), Thomas Hüllmann (Elsenfeld), Manuel Dorsch (Trennfurt) und Jan Schindelbeck (Eisenbach).

Zum Abschluss der Preisvergabe gab es noch jeweils einen Sonderpokal für die besten Einzelergebnisse, für diejenigen Schützen, die aus objektiven Gründen nicht die komplette Serie schießen konnten. In dieser Kategorie wurden Lucca Kraus, Kevin Becker, Hannah Ballweg und Marius Hirsch ausgezeichnet.

An dieser Stelle sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Unterschiede zwischen dem Sieger und den Platzierten häufig genug verschwindend gering sind. Und als besonders erfreulicher Eindruck sei auch vermerkt, dass nirgendwo Neid, Missgunst oder Ärger zu erkennen war. Im Gegenteil, man freute sich mit dem Kameraden über dessen Erfolg, war stolz auf seine Leistung und bewunderte seinen Pokal oder seine Medaille.

Auch wenn es diesmal viel Neues gab, an einer Stelle kam dann doch die Tradition zu ihrem Recht, beim Abschluss des Gaujugendtags mit dem dreifach kräftigen Gut Schuss!

Mit Pokalen und Goldmedaillen ausgezeichnete Schützen beim Gaujugendtag
 

Der zum Versammlungsort umgebaute Schießstand des SV Trennfurt
war sehr gut besucht beim Gaujugendtag 2014 im "Maintal"
 

 

Horst Müller
Gau-Pressereferent

 

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